Koma statt Drybar


25.09.2014, Alter: 4 Jahr(e)
Von: Uli Billon

Vom Wesen des Zeitvertreibs.

Kultivierte Frauen haben seit einiger Zeit Gelegenheit, mit überschaubarem Aufwand wertvolle Lebenszeit hinzu zu gewinnen. Einfach so. Und zwar bis zu 10 Minuten jeden Tag. Macht mehr als eine Stunde pro Woche, also mehr als zwei ganze Tage pro Jahr!

Wie - indem sie das mühsame Prozedere des Haareföhnes outsourcen in die nächstgelegene Drybar, von wo aus sie nach nur 10 Minuten täglich top gestylt (statt nach 30 Minuten rastlosen Bemühens nur das Schlimmster verhindert habend) in den Abend durchstarten können.

Was hat das jetzt mit Koma zu tun?

Ich bin - mal abgesehen vom täglichen Haareföhnen - mit meinem Leben eigentlich grundzufrieden, dieser neue Luxus könnte der letzte Schritt zur absoluten Perfektion sein!

Da mir die Tragweite dieser Entscheidung und der Wert der neu gewonnenen Lebensqualität absolut bewusst ist, gehe ich achtsam und verantwortungsvoll damit um. Was stelle ich an mit der gewonnenen Zeit? Welcher Tätigkeit ist kostbar genug, diese neu gewonnene Phase meines Tagesablaufs sinnvoll zu füllen? Welche Aktivität außer Haareföhnen ist es wert, der Auftakt meiner täglichen Ausflüge in das Münchner Nachtleben zu werden?

Ich denke nach. Ich habe eine Idee. Koma. Und schon der erste Schuss ist ein Volltreffer. Freitag spätnachmittag, vor der Essenseinladung in der Villa der Biniwichtigs.

Neugierig? Verständlich. Hier ein paar erste Eindrücke von Koma:

 

Fortsetzung folgt.